Aktuelles
11.07.2025

Radtour – Rund um den Kellersee am 21-April 2024



Rund um den Kellersee – 21.April 2024. Bericht zur Radtour


Schon am Startpunkt an der Touristeninformation wurde von TeilnehmerInnen die kritische Verkehrsinfrastruktur für RadlerInnen rund um den ZOB angesprochen.
So wurde die Unfallgefahr durch eine Vertiefung an der Fahrbahndecke am rechten Fahrbahn Ostseite in der Bahnhofstraße gegenüber der Touristinfo thematisiert. „ für Malente“ wird den Bürgermeister darauf im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht aufmerksam machen.
Weitere, deutliche Kritikpunkte waren die Einfädelung des Radverkehrs vom verpflichteten Radweg auf die Bahnhofstraße, sowie die Radverkehrsführung und die Fahrbahndecke rund um den ZOB.

Mit einiger Verspätung startete die Radtour „ Rund um den Kellersee“ bei kühlem, aber trockenem Wetter.
Die Tour führte von Bad Malente über die Eutiner Straße, via Rothensande, Fissau und Hängebargshorst zur Seehütte.

In der Eutiner Straße, Bereich der Gremsmühle ist die Verkehrssituation für RadlerInnen aufgrund der Straßenenge nicht unproblematisch.
Nach der Mühle ging es dann auf dem nordseitigen Radweg und Querung der Voßstraße Richtung Immenhof.

Hinter der „Star“ Tankstelle passierten wir den wegen Brückenschaden gesperrten Fußweg Richtung Wöbbensredder. Eine Teilnehmerin berichtete von einer Wanderung die hier den „Umleitungsweg“, da nicht gekennzeichnet, verpassten. „für Malente“ hatte im Bauausschuss schon nach dem Sachstand für die Brückensanierung nachgefragt. Wir bleiben am Ball.

Nach passieren des “ Immenhof“ ging es links auf dem gekennzeichneten Radweg über das Prinzengehölz nach Sielbeck. Der Weg ist ziemlich ruppig, durch schwere, motorisierte Fahrzeuge beschädigt und Richtung Campingplatz von Schlaglöchern durchsetzt.

Über den nun folgenden gepflegten Fuss/ Radweg fuhren wir weiter von Sielbeck zur ebenso gepflegten Badestelle am Kellersee.

Endlich gab’s Cafe, Tee und leckeren Kuchen.



Nach der Pause radelten wir weiter zum „Teherani Projekt“. Dort wurde kurz über das geplante Hotelprojekt und unseren Einsatz für eine uneingeschränkte Nutzung des Rad- und Fußweges entlang des Kellersees für die Allgemeinheit berichtet.

Problematisch erwies sich im weiteren Wegverlauf der steile Weganstieg mit abgängigen Betonsteinfassungen.
Leider gab es hier einen, glimpflich verlaufenden Sturz. Gilt auch hier die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde?



Entlang der Rövkampallee / Schweizer Straße führte der Radweg über schlecht gewartete und völlig unzureichende Wegflächen. Die Wegbreite (hier gibt’s auch Gegenverkehr und FußgängerInnen) mit ca. 80cm über eine längere Wegstrecke entspricht in keinster Weise der STVO. Der Weg ist miserabel und ist besonders für ungeübtere RadlerInnen oder mit Kindern oder mit Anhängern untauglich.

Nach Verlassen der Schweizer Straße wurde über verschlungene Pfade die Seehütte am Kellersee angesteuert. Während der Fußweg über den Kirschblütenweg gut ausgeschildert ist, fehlt vom Radweg entlang der Schweizer Straße an bis zum Sackgassenende der Kellerseestraße, die notwendige Fahrradwegestruktur und eine eindeutige Beschilderung.

Hier bedarf es, (auch in Hinblick auf die künftigen Großinvestitionen im Bereich Krummsee und die damit einhergehenden verstärkten, sanften und nachhaltigen touristischen Aktivitäten mit Einbindung in die Malenter Geschäftswelt, ZOB, Kurpark etc.), sowohl für den Rad- und Fußweg entlang der Schweizer Straße, als auch den Abzweig Richtung See und Seehütte eine zeitgemäße Fahrrad- und Fußweginfrastruktur. Vom Fahrradfahrer und Bürgermeister Heiko Godow erwarten die TeilnehmerInnen entsprechende Anstöße zu Planungen, Sanierungen und dringliche und zeitnahe Verkehrssicherungsmaßnahmen (siehe Unfall und Fahrbahn am ZOB).

Zum Ende der Radtour und bei der Einkehr in der Seehütte wurde allen Beteiligten für Organisation, den leckeren Cafe/Tee und die superleckere Kuchenspende, ein großes „Danke “ ausgesprochen.

Wir bedanken uns bei den Teilnehmenden, danken für die Infos und wünschen Allen eine Gute Zeit.




Fahrradfahren und zu Fuß gehen ist prima, für Dich und unser Klima.

„Für Malente“