„ Entspannen auf Tropenholz?“
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Immer wieder werden Parkbänke oder andere Möbel im Außenbereich mit sogenanntem Tropenholz beplankt.
Die Nutzung von Tropenholz hat gravierende ökologische Konsequenzen für Flora und Fauna.
Selbst „zertifizierte“ Hölzer sind kritisch zusehen. „Nachhaltige“ Holzbauwirtschaft wird oft nur Lückenhaft umgesetzt. Regenwaldvernichtung, Gefährdung der Biodiversität, lange Transportwege, soziale Konflikte und Landrechtverletzungen sind zu beachten.
Zertifizierte Industrieplantagen sind grüne Wüsten (aus Regenwald.org).
Die hohe Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit, auch die Maserung wird oft als Nutzungsgrund angeführt.
Dabei gibt es gute einheimische Alternativen zu Tropenhölzern, z.B. Robinie, Eiche, sowie diverse Methoden, auch ohne Holzschutzmittel wie Thermoholz u.w. die Haltbarkeit von einheimischen Hölzern zu steigern.
„für Malente“ spricht sich gegen die Verwendung von Tropenholz aus. Besonders bei öffentlich geförderten und / oder aus Steuermitteln bezahlten Maßnahmen gilt eine besondere Verantwortung.
Hierzu wurde „für Malente“ in der Gemeinde initiativ. Wir lehnen Tropenholz für Ruhe Bänke/ Liegen, Außenbekleidungen u.w., noch dazu finanziert aus Steuermitteln ab. Wir forderten im Lenkungsausschuss, dass die Verantwortlichen auf die Verwendung von Tropenhölzern verzichten und einheimische Holzarten verbauen.
Die Verwendung von Tropenholz läuft dem Umwelt-, Arten- und Klimaschutz zuwider.
Auch die Nachhaltigkeitsziele, denen sich das Land Schleswig- Holstein verpflichtet hat, lassen sich mit dem Einsatz von Tropenholz oder dessen finanzieller Förderung nicht vereinbaren.
Mehr zum Thema:
Regenwald.org/themen/tropenholz