Aktuelles
18.02.2026

Miteinander Weg

 

Gemeinsam geht’s besser

Statt Verbote – besser Miteinander

Seit dem Frühjahr 2025 ist, überraschend, und auf Nachfrage mit den Ergebnissen der Verkehrsschau vom 25.09.2024, der vorher verpflichtende Radweg auf dem Bürgersteig der Hindenburgallee leider ersatzlos gestrichen worden.

RadfahrerInnen dürfen dort nun überhaupt nicht mehr radeln. RadlerInnen müssen jetzt auf die stark von KFZ und LKW befahrene Straße.

Einerseits ist es sinnvoll die verpflichtende Nutzung des Bürgersteiges aufzuheben, ermöglicht das doch zügiges Radeln und Abbiegen z.B. in die Lindenallee, was vorher nur über die Fußgängerampel möglich war.

Aber was ist mit den vulnerablen Menschen, mit Menschen die sich nicht getrauen auf dieser Straße zu radeln, was ist mit Kurgästen, Kindern, Älteren, kurzum Menschen die ruhiges und sicheres Radeln suchen. Die wurden leider vergessen. Diese Gruppe muss nach den Ergebnissen der Verkehrsschau jetzt von dem für RadlerInnen sicheren Radweg von der Diekseepromenade kommend auf die stark befahrene Hindenburgallee, um nach dem löcherigen Holperpflaster und der Schienenüberquerung wieder auf die andere Straßenseite wechseln (Achtung Gegenverkehr bei 50+km/h) um auf den für RadfahrerInnen freigegebenen Weg sicher weiter Richtung Geschäftszentrum zu radeln. So die neuen Vorgaben der Straßenverkehrsbehörden.

Aber…

Aber, tatsächlich radeln fast alle, die sehr, sehr deutlich überwiegende Mehrzahl, obwohl bei Strafe verboten, weiter auf dem (breiten) Bürgersteig.

Ob MalenterInnen, Gäste, Junge, Ältere, Pendler und besonders Touristen, Ausflugsgruppen, ja ganze Schulklassen mit Kindern, auch älter als 10 Jahre nutzen den Bürgersteig zum entschleunigten und sicherem Radeln. Wer will es Ihnen bzw. auch den Erziehungsberechtigten und Verantwortlichen verdenken. Alle wollen Sicher, Unfall- und Streßfrei unterwegs sein.

Und …

nennenswerte, gar lebensgefährliche Konflikte mit den FußgängerInnen, mit Rolllator, Kinderwagen, u.w. auf dem Bürgersteig, trotz, besonders in der Tourismuszeit, hohem Rad- und Fußverkehrsaufkommen wurden keine bekannt.

Und ….

zum Glück ist die hiesige Ordnungsbehörde menschlich realitätsnah und verzichtet hier auf eine Ahndung der Verkehrsverstöße der sicherheitssuchenden RadlerInnen.

Aber…

Illegal – ist es jetzt sicher zu radeln

Hilfe….

RadlerInnen, die die Vorgaben der Straßenbehörde folgend auf dem Straßenabschnitt der Hindenburgallee unterwegs sind, berichteten über teilweise lebensgefährliche Vorkommnisse, u.a. von drängelnden, dicht auffahrenden KFZ/LKW, ohne den gesetzlichen Sicherheitsabstand Überholende.

Sicherheitsmaßnahmen für RadlerInnen wie Radstreifen, Geschwindigkeitsbeschränkung, Aufstellflächen, Abbiegeflächen, etc. Fehlanzeige. „Was ist das denn für eine Anordnung, das soll eine Lösung sein?“ „Irre“ „Ist das wirklich so gewollt?“ So entrüstete und ungläubige Passanten. „Wer macht denn sowas?“ „Lebensfremd“ „Wo ist die Kompetenz?“ „ Und das als Kurort!“

Einfach…

Was auch möglich ist zeigen viele Kommunen, hier Fotos beispielhaft der Stadt Plön.

Der Miteinander-Weg (Fußgänger und Radeln frei).

Wie wäre….?

Wie wäre ein Miteinander Weg wie in Plön und zwar von der Diekseepromenade bis zum freigegebenen Radweg nach den Draisine Gleisen?

So kann, bis zur anstehenden Sanierung und Neuordnung der Verkehre auf der Hindenburgallee/Bahnhofsbereich/ ZOB, mit gegenseitiger, verantwortungsbewusster Rücksichtnahme ein sicherer und kompletter Wegverlauf für RadlerInnen und FußgängerInnen (hier gilt es noch an einigen Stellen Barrierefreiheit herzustellen) vom Dieksee in die Kernstadt und weiter bis zum Kellersee und dem dortigen Radweg entstehen.

Vom Dieksee zum Kellersee streßfrei und sicher Radeln und Flanieren.

Die Mobilitätsbeauftragen….

Die Mobilitätsbeauftragten der Gemeinde, des Kreises und der Verbände werden gebeten die Radsituation realistisch, und sicher und zukunftsfähig und tourismusfördernd zu gestalten. Nehmt bitte die sicherheitssuchenden RadlerInnen ernst und gestattet das Radeln (Fußgänger/ Radeln frei/ Miteinander Weg) in der Hindenburgallee. Nehmt die Menschen aus der Illegalität. Schafft zeitgemäße sichere Verbindungen.

Verantwortliches Miteinander heißt das Zauberwort.

Und was……

Und was kann die Gemeinde sonst noch tun?

Unbedingt die unfallträchtige Einengung durch die breiten Pflanzkübel auf dem Bürgersteig vor dem Touristenbüro ändern.

Grünschnitt (Brombeere) durchführen, damit die zu Verfügung stehenden Flächen nicht beeinträchtigt werden.

Besonderer Dank an die Teilnehmer der Radtour, sowie an andere Verkehrsteilnehmer (sehr sehr viele sind ungläubig und entsetzt ob der derzeitigen Verkehrsführung) mit ihrem Meinungsbild.

 

Fahrradfahren und zu Fuß gehen ist prima, für Dich und unser Klima.

„Für Malente“